Mein Leben mit zwei Hunden (Teil1)

in Arbeit...

Mein Leben mit Hund (Teil3)

Seit mehr als zwei Jahren begleitet mich Joyce jetzt durch mein Leben und ich möchte sie keine Sekunde missen! Jeden Tag aufs Neue bringt sie mich zum Lachen und im Meistern von Herausforderungen sind wir ein richtig gutes Team geworden! Aber nicht nur dann, sonder auch beim gemeinsamen Training, das uns beiden unglaublich viel Spaß macht. Egal ob im Hundesport, oder beim Erlernen von neuen Tricks, Joyce ist begeistert dabei!

Joyce begleitet mich fast überall hin - egal ob zu Restaurants, zu Freunden oder Veranstaltungen - sie passt sich super an und wir sind gemeinsam immer herzlich willkommen :-) Sie weiß eben, wie sie sich zu benehmen hat, wenn wir aus dem Haus gehen ;-)

Es gibt ganz viele Momente, in denen ich besonders stolz auf sie bin - also nicht nur nach einer bestandenen Prüfung sondern in ganz normalen Alltagssituationen, in denen sie überhaupt keine Probleme, sondern viel Freude bereitet!

Mein Leben mit Hund (Teil2)

Joyce ist jetzt (Anfang Jänner) schon mehr als 10 Monate alt. Noch sehr gut kann ich mich an die letzten Monate erinnern, sowohl an schöne, als auch an nicht so tolle Erlebnisse. Wie ich schon vor einiger Zeit geschrieben habe, sind mit Joyce nicht nur Freude und viel Spaß, sondern auch Sorgen und Arbeit (was ja sowieso klar war) gekommen. Ein Beispiel: Joyce ist allein im Garten und ich erledige noch was im Haus. Nach kurzer Zeit gehe ich in den Garten und rufe sie. Ich warte… und warte… und warte… Kein Hund… Schock. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf: - ist das Tor offen? – Nein. –Ist vielleicht die Kellertüre offen und sie ist im Keller? – Nein. – Hat sie sich irgendwie unter dem Zaun durchgegraben? – Unwahrscheinlich, außerdem sind keine Löcher sichtbar. Nach einiger Zeit habe ich dann herausgefunden, dass sie meine Oma, die im Haus vor uns wohnt, zu sich gelassen hat. Sowas zähle ich zum Beispiel zu Sorgen, genauso wie Krankheiten und ein paar andere Dinge.

Was verstehe ich unter Arbeit? Dazu könnte man spazieren zählen, aber auch mehr aufräumen, einen nassen und dreckigen Hund wieder trocken und sauber bringen, Spielsachen her- und wegräumen, zerfetztes Papier wegräumen, eine vergessene Plastikflasche vor dem Hund retten, die vom Hund geliebten Haarbänder außer Reichweite des Hundes halten, sich darum kümmern, dass der Hund aufhört den Katzen nachzurennen… Ich könnte die Liste noch lange fortsetzten. Wieso tut man sich sowas an? Auf der einen Seite können ein paar Dinge davon ja Spaß machen und auf der anderen Seite: Ein treuer Hundeblick und ein kurzes Schwanzwedeln, das bekommt man dafür. Man kann diese Sachen nicht für viel Geld kaufen, aber man bekommt sie geschenkt, wenn man nur ein bisschen Zeit investiert.

Ich wache in der Früh auf und bevor ich noch meine Augen richtig öffne, bekomme ich ein dickes Hundebussi auf die Nase gedrückt. Das hat angefangen, als Joyce groß genug war, um mein Gesicht vom Boden aus zu erreichen. Damals hab ich mir gedacht, dass das bald nichts Besonderes mehr sein wird. Naja, es ist inzwischen selbstverständlich geworden und würde mir sehr fehlen, wenn das nicht mehr so wäre. Es gibt so viele Dinge, an die ich mich gewöhnt habe. Es passiert jeden Tag: Wenn ich von der Schule heimkomme, dann werde ich im Garten überfallen. Ein schwarzes, schwanzwedelndes Monster rennt auf mich zu. Es weis nicht, wie es mich am besten begrüßen soll, so viel Freude hat es. Was geschieht aber immer zum Schluss? Meine Schultasche wird angefallen. Mit dem blöden Ding gehe ich immer nur dann weg, wenn das „kleine“ Monster nicht mit darf und das passt ihm überhaupt nicht. Es kann die Schultasche super von anderen Rucksäcken unterscheiden, auch wenn sie die gleiche Farbe und eine ähnliche Form haben – das Monster hat nur etwas gegen diese eine Schultasche – gegen meine. Ja, auch liebevoll beim Tor begrüßt zu werden ist für mich selbstverständlich geworden. Trotzdem kann ich mich jeden einzelnen Tag gleich, wenn nicht sogar mehr darüber freuen! Es gibt also Situationen, die sich immer wieder wiederholen, aber Joyce überrascht mich auch jeden Tag aufs Neue!

Klingt ja schön und gut, aber wir haben manchmal noch Kommunikationsschwierigkeiten.

Es kommt aber oft vor, dass ich aus bestimmten Situationen viel von Joyce lernen kann. Wieder ein Beispiel: Beim ersten Frisbee-Seminar, das wir besuchten, zerstörte Joyce ihre neue Box – eine große Faltbox aus Stoff, vorne und hinten komplett aufgerissen. Ich hab mich geärgert und wusste nicht, wem ich böse sein soll:

-          Joyce, die in ihrer Box warten musste, obwohl viele Frisbees durch die Luft flogen, obwohl viele nette Menschen zum Begrüßen in der Nähe waren, obwohl es in der Box wahnsinnig langweilig war?...

-          oder besser auf mich selbst, obwohl ich extra eine neue Box gekauft habe, in der sie sich etwas mehr bewegen kann?...

Die richtige Antwort wäre wahrscheinlich gewesen: auf mich selbst. Einen Hund das erste Mal in eine Faltbox aus Stoff geben, wenn draußen was total Spannendes passiert, war echt dumm von mir. Im Nachhinein weis man eben meistens mehr… Ich hab dann beschlossen, auf die Box böse zu sein, weil sie nicht mehr ausgehalten hat. Daheim ist sie dann für mehr als zwei Wochen im Keller gelandet und dann habe ich sie wieder zusammen genäht. Jetzt steht sie in meinem Zimmer, immer offen, mit ein paar Stofftieren und einem Polster drinnen und Joyce liebt sie über alles :-)

Was mir selbst Spaß macht: ihr neue Sachen zu zeigen: den ersten Schnee, Eiszapfen, Schneebälle, … Sie freut sich total, neue Sachen kennenzulernen, auch neue Tricks zu lernen (sie ist extrem lernwillig und auch lernfähig) und auch neue Leute kennenzulernen. Eigentlich spaziert sie ganz aufgeweckt und munter durch die Welt und das bringt uns allen viel Freude. Was ich immer mehr bemerke: sie lernt gern und wenn sie „arbeiten“ darf, dann ist sie viel braver als sonst :-)

Ich bin so froh, dass ich meine „kleine Schlingeline“ habe!!!

Mein Leben mit Hund (Teil1)

die erste Zeit mit Joyce

es ist wirklich schön!! Ich hab mir das immer super vorgestellt, aber die Realität ist noch um einiges besser!!! Man glaubt zwar zu wissen, wie anstrengend es sein wird, wenn man in der Nacht aufstehen und in die Kälte hinaus muss, aber in Wirklichkeit ist es viel anstrengender. Aber man ist sich auch sicher, wie schön es sein kann, wenn daheim ein Hund auf dich wartet. Aber auch das hab ich mir anders vorgestellt. Ein Hund bereitet so viel mehr Freude (vielleicht auch etwas mehr Mühe) als man sich das vorstellen kann. Es ist einfach toll, wenn man heim kommt und beim Tor wartet ein schwanzwedelnder Hund der dich liebevoll begrüßt oder wenn ein kleiner, erschöpfter Welpe in deinem Schoß einschläf! Natürlich macht ein Hund auch Arbeit (die kann allerdings auch Spaß machen), aber man bekommt sehr viel von ihm zurück!

Im April zog die kleine Joyce bei uns ein. Mittlerweile ist sie gar nicht mehr so klein :-) Das fällt vor allem auf, wenn sie zu ihrem Lieblingsschlafplatz will. Der ist nämlich unter dem Bett und langsam hat sie Schwierigkeiten, darunter zu kommen :-)

Ich freue mich auf gemeinsame Ausflüge, Urlaube, eigentlich auf jeden einzelnen Tag mit ihr, denn es wird nie fad. Mit Hund ist jeder Tag spannend und abwechslungsreich. Das frühe Aufstehen fällt mir manchmal noch schwer, aber für einen schönen Morgenspaziergang loht es sich total. Joyce bereitet uns überhaupt keine Probleme. Sie hat nichts gegen Autofahren und auch Bootfahren kann sie, sie bleibt richtig entspannt. Außerdem ist sie nicht ängstlich, sondern immer aufgeschlossen, höchstens vorsichtig. Nicht einmal Angst vor großen Traktoren hat sie! Ich freue mich sehr, dass uns die Welpenschule beiden Spaß macht und ich bin gespannt, ob wir unser Ziel erreichen. Das ist nämlich die Therapiehundeausbildung! Joyce liebt Menschen. Kleine Kinder, alte Leute, alles dazwischen. Sie hat sich bis jetzt auch mit jedem Hund, den wir getroffen haben, gut verstanden. Sie ist wirklich super sozialisiert und weiß sich auch bei Heurigenbesuchen zu benehmen. Aber daheim oder bei Spaziergängen durch die Weingärten ist sie ein wahres Energiebündel und es ist öfters meine Aufgabe, sie ein bisschen zu bremsen.

Ein Hund kann einen Menschen auch verändern. Was mir bei mir selbst auffällt, ist, dass ich eigentlich fast gar nicht mehr nervös bin und stressen lass ich mich auch gar nicht mehr. Danke, kleine Maus!

- Das Leben mit Hund ist einfach schön!

 

Inzwischen ist noch mehr Zeit vergangen - Joyce ist jetzt schon ein halbes Jahr alt! Sie überrascht mich immer noch jeden Tag aufs neue und zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht. Gemeinsam haben wir schon so einige Tricks gelernt und es macht uns beiden großen Spaß neuse zu lernen. Sie ist immer noch ein richtiger Wirbelwind, der aber auch schon längere Zeit still halten kann :-)

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